DE vom 13.08.2026/ Handball-Regionalligist HSG Groß-Bieberau/Modau unterstreicht seine hohen Ansprüche bislang in der Vorbereitung. Trainer Thomas Weber glaubt, „ein gutes Team“ zu haben.
Groß-Bieberau. Guter Start in die Saisonvorbereitung: Wenn in vier Wochen die neue Handballsaison beginnt, scheint die HSG Groß-Bieberau/Modau gut aufgestellt zu sein. In der vergangenen Spielzeit erspielte sich das Team von Trainer Thomas Weber einen guten dritten Tabellenplatz in der Regionalliga, zeigte attraktiven Tempohandball und warf beinahe 900 Tore. Nun will sich die HSG nochmals verbessern, was nur der zweite Tabellenrang oder die Meisterschaft bedeuten können.
Dafür haben die Odenwälder ihren Kader qualitativ deutlich aufgestockt. Mit den höherklassig-erfahrenen Neuzugängen Moritz Klenk, Leon David und Matic Grusovnik sowie den neuen Talenten Max Lössl, Artem Bieliakov, David Helfrich und Peter Vincze steht der Regionalligist nun auch in der Kaderbreite sehr gut da. Seit dem 15. Juni wird trainiert, dennoch sieht Thomas Weber sein Team derzeit noch in der Findungsphase, die möglicherweise bis in die Saison hinein dauern könnte. Dennoch lassen sich die ersten Testergebnisse gut an.
Ein starkes 30:30-Unentschieden gegen den Drittligisten TV Kirchzell, eine knappe Niederlage gegen Münster sowie Siege gegen den Dessau-Roßlauer HV, den TSV Lohr und die HSG Nieder-Roden wecken bei der HSG Hoffnungen auf den ganz großen Wurf. Vor allem der Auftritt in Kirchzell hat Weber gefallen. „Das haben wir taktisch und spielerisch schon sehr gut gemacht“, meint der A-Lizenz-Inhaber, dem die hohen Erwartungen im Umfeld bewusst sind. „Natürlich wollen wir ganz oben mitspielen. Das hängt aber von vielen Faktoren ab, beispielsweise wie verletzungsfrei man durch die Spielzeit kommt. Am Ende wird es die Konstanz richten. Wer immer eine stabile Leistung abrufen kann, ist ganz oben dabei“, ist der HSG-Trainer überzeugt.
Als größte Konkurrenten betrachtet er den letztjährigen Zweiten TSG Offenbach/Bürgel, die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim und den TV Petterweil. Nach einem Monat intensiver Arbeit mit den sieben Neuzugängen und den Stammkräften hat Weber ob der Zusammenstellung der Mannschaft ein sehr gutes Gefühl. „Das Gefüge passt, die jungen Spieler sind talentiert und nehmen jede Hilfestellung an, ich glaube, das wird ein gutes Team“, sagt Weber. Der Coach erkennt, dass sich sein Team von Spiel zu Spiel verbessert. Und er hofft, dass sich diese Entwicklung bis zum Saisonauftakt am 12. September bei Aufsteiger HSG Nieder-Roden II fortsetzt.
Bernd Kalkhof