Ein Auftakt nach Maß – trotz zahlreicher Handicaps gelingt in Nieder-Roden ein Sieg mit 9 Toren Unterschied
Trainer Thomas Weber war vor dem Anpfiff wahrlich nicht zu beneiden, musste er doch auf Büttner, Klenk, Jajic und Günther verzichten. Die so arg dezimierte Mannschaft der Falken kam dann auch schwerlich ins Spiel, steigerte sich aber im Laufe der Partie deutlich und gewann am Ende völlig verdient mit 32:41.
Von Anfang an führten die Falken und legten vor, aber Nieder-Roden gab sich nicht auf, kämpfte tapfer und nutzte die anfänglichen Abstimmungsprobleme der Falken, besonders in der Abwehr und kam immer wieder zu Toren. Nach 10 Spielminuten stand es 5:7, in der 17. Spielminute gelang Nieder-Roden sogar der 10:10 Ausgleich. Sicher Resultat der roten Karte gegen Hübscher in der 10. Spielminute wegen einer überharten Aktion. Trainer Weber musste ab dann mit Lössl, einem Rechtsaußen, auf Linksaußen spielen, was die Falken aber nur kurz beeindruckte, schnell legten sie wieder vor und führten in der 20. Spielminute wieder mit 10:12. Im Angriff trat immer mehr Sicherheit ein, Weber führte geschickt Regie, Kunzendorf präsentierte sich gewohnt torgefährlich, David am Kreis war nicht zu bremsen und Routinier Buschmann spielte stark auf der rechten Seite. So wurden beim 16:19 die Seiten gewechselt.
Mika Trautmann, mittlerweile im Tor, steigerte die Torhüterleistung in Halbzeit zwei und im Angriff setzten sich die Falken immer besser in Szene. Nieder-Roden mühte sich, konnte aber nicht mehr mithalten und kam immer mehr in Bedrängnis. Nach 40 Spielminuten führten die Falken bereits mit 21:28, spätestens da war erkennbar, wer sich am Ende mit zwei Punkten belohnen würde. Das Ergebnis mit 32:41 ist völlig in Ordnung, wenn man etwas Kritik äußern möchte, wäre das lediglich die Anzahl der 32 Gegentreffer, das kann die Falken Abwehr und die beiden Torhüter weitaus besser, schmälert aber nicht die gute Gesamleistung.
Die Freude stand der Mannschaft und dem ganzen Team ins Gesicht geschrieben, denn beim ersten Spiel weiß man nie, wo man genau steht. Berücksichtigt man noch die vielen Handicaps, dann muss man hoch zufrieden sein und das ist man auch in Groß-Bieberau und Modau.
HSG Bieberau/Modau
Juzbasic 1 Parade , Mika Trautmann ab 13. Spielminute 12 Paraden
Lössl 2, Grusovnik , Buschmann 5, Kunzendorf 16/3, David 7, Hübscher , Bieliakov 1, Trautmann 4, Thanscheidt 2, Weber 4, Becker
Zeitstrafen 3, 1 Rote Karte in der 10. Minute Hübscher, 7 m 4/3
HSG Nieder-Roden 2
Hildebrandt, Eymuth
Karl 3, Ullrich 8, Broschek 2, Eyssen 3, Maul , Eger 7, Schmidt , Jano , Weilandt , Schultheis 4, Kraus 3, Planken 2, Klein , Juric
Zeitstrafen 3, 7 m 1/1
Zuschauer: 150